Tanzen für Menschen mit Demenz

Tanzen für Menschen mit Demenz


TanzCentrum Kressler und Alzheimer Gesellschaft bitten aufs Parkett!

Das TanzCentrum Kressler lädt gemeinsam mit der Alzheimer Gesellschaft
Hannover e.V. Menschen mit und ohne Demenz unter dem Motto ein: Wir tanzen
wieder.

Die Veranstaltung findet am Sonntag, 26. Juni, von 13 bis 15 Uhr im
TanzCentrum an der Havelser Straße 3 in Garbsen statt.

Ob jung oder alt, mit Demenz oder ohne, Linksfüßler oder Naturtalent: Beim
Tanzen kann jeder auf seine Art Freude am Leben ausdrücken. „Wir tanzen
wieder“ bringt Menschen mit und ohne Demenz zusammen und lädt zu einem
Gemeinschaftsvergnügen auf dem Tanzparkett ein. Musik, Taktgefühl und
natürlich ganz viel Spaß stehen hier im Vordergrund an einem bestens dafür
geeigneten Ort: die Tanzschule.

Außer Kaffee und Kuchen bietet der unterhaltsame Nachmittag
Tanzanimationen, ein tolles Showprogramm, ein bisschen Tanzunterricht und
Geselligkeit.

Für Anmeldung sowie weitere Informationen ist das TanzCentrum Kressler
erreichbar unter Telefon (0 51 31) 4 91 00.

Karten gibt es nur im Vorverkauf. Die Anzahl ist begrenzt. Die Teilnahme ist pro Person mit einem Unkostenbeitrag für Kaffee und Kuchen von 10 Euro verbunden.

TanzCentrum Kressler, Havelser Straße 3, 30823 Garbsen

Alzheimer Gesellschaft Hannover e.V.
Telefon (05 11) 2 15 74 65 (dienstags von 10 – 12, donnerstags von 16 – 19 Uhr)

Schirmherrschaft

Schirmherrin der Alzheimer Gesellschaft Hannover e.V. ist  Bettina Tietjen.

Frau Tietjen ist auch Kuratiorumsmitglied der Deutschen Alzheimer Stiftung, Berlin.

Die bekannte NDR-Moderatorin Bettina Tietjen setzt sich in ihren Sendungen immer wieder für das Thema Demenz ein. Durch die Begleitung ihres an einer Demenz erkrankten Vaters ist sie mit der Erkrankung bestens vertraut. Die Erkrankten und besonders die Angehörigen benötigen unsere Unterstützung. Wir freuen uns sehr, dass Frau Tietjen das Ehrenamt übernommen hat und unsere Arbeit unterstützt.

© NDR/Hendrik Lüders

Der NDR hat die bei der Benefizaktion „Hand in Hand“ in Norddeutschland 2018 für die Alzheimer Gesellschaften im Norden gesammelten Spenden zur Verfügung gestellt. Wir konnten viele Projekte und Aktionen umsetzen und unterstützen.

Gesprächskreise für pflegende Angehörige

Bei der Versorgung und Betreuung von Menschen mit Demenz kommen pflegende Angehörige oft an die Grenzen ihrer Belastbarkeit. Wir möchten Sie bei dieser täglichen Herausforderung unterstützen und bieten Ihnen betreute Angehörigengruppen an, in denen Sie sich informieren und mit anderen Betroffenen austauschen können. Hier können Sie sich entlasten und Sie erfahren Verständnis für schwierige Situationen und Unterstützung bei Problemen.

Unser Ziel ist es, Ihnen die Pflege und Betreuung von Menschen mit Demenz zu erleichtern. Für den ersten Besuch bitten wir bei allen Gruppen um vorherige Anmeldung:

Alzheimer Gesellschaft Hannover e.V.
Osterstr. 27, 30159 Hannover

Tel: 0511 – 2 15 74 65
Fax: 0511 – 2 15 74 76

Für Söhne und Töchter

3.Montag im Monat von 18.00 – 20.00 Uhr

Für Partner*innen

1.Dienstag im Monat, 15.00 – 17.00 Uhr

1.Mittwoch im Monat 10.00 – 12.00 Uhr

montags, 14tägig 14.30 – 16.00 Uhr

r Angehörige von Menschen mit frontotemporaler Demenz

4.Mittwoch im Monat von 18.30 – 19.30 Uhr – Treffen finden z. Zt. online statt.

Treffen ausserhalb der Beratungsstelle:

Burgdorf:  

Pflegestützpunkt Burgdorfer Land
Hannoversche Neustadt 53, 31303 Burgdorf

4.Donnerstag im Monat, 19.00 – 21.00 Uhr 

Neustadt: 

Seniorenresidenz Am Leinebogen,

Hannoversche Str. 3, 31535 Neustadt a. Rbge.

1.Dienstag im Monat, 17.30 – 19.00 Uhr

Wunstorf:

Pflegestützpunkt Wunstorf Unteres Leinetal

Am Stadtgraben 28A, 31515 Wunstorf

4.Dienstag im Monat, 17.00 – 19.00 Uhr

 

Gruppen für Menschen mit Demenz

Gruppe 1 für Menschen mit Demenz, die einen höheren Unterstützungsbedarf haben

Gruppe 2 für Menschen mit beginnender Demenz

Männer-Stammtisch

Wir möchten mit diesem Angebot Menschen mit Demenz dabei unterstützen, eigene soziale Kontakte zu pflegen und Entlastung durch den Erfahrungsaustausch mit anderen Betroffenen zu erleben.

Die Gruppen werden von ausgebildeten Ehrenamtlichen geleitet, Angehörige mit Rat und Informationen begleitend beraten.

In Gruppe 1 und 2 werden zur Erhaltung von individuellen Fähigkeiten Übungen zum Gedächtnistraining angeboten, angepasst an das individuelle Stadium der Demenz.

Der Männer-Stammtisch widmet sich besonders dem Gesprächsaustausch und der gemeinsamen Suche nach Lösungsmöglichkeiten im Umgang mit der Erkrankung.

Die Treffen finden in den Räumen der Alzheimer Gesellschaft Hannover e.V. in der Osterstr. 27 statt. Gruppe 1 und 2 jeweils in 14tägigem Wechsel am Montag von 14.30 – 16.00 Uhr unter der Leitung von Monika Köhler und der Männer-Stammtisch, moderiert von Thomas Kuhn, trifft sich alle 14 Tage am Dienstag von 14.30 – 16.30 Uhr.

Kosten:

10 Euro pro Treffen (incl. Getränke und Gebäck)

„Diese Gruppen sind ein nach Landesrecht Niedersachsen anerkanntes „Angebot zur Unterstützung im Alltag“ nach § 45c SGB XI, d. h., die Kosten können bei einer vorhandenen Einstufung in einen Pflegegrad mit der Pflegekasse über den Entlastungsbetrag abgerechnet werden.“

 

Nähere Auskünfte erhalten Sie unter:
0511 / 215 74 65   oder   0511 / 726 15 05.

Demenz

Demenz

Als „Demenz“ bezeichnet man in der Medizin einen anhaltenden oder fortschreitenden Zustand herabgesetzter Fähigkeiten im Bereich des Gehirns. Verschiedene Demenzformen können behandelt werden.

Alzheimer-Krankheit

Rund 70 % der Demenzerkrankten leiden an der Alzheimer-Krankheit. Die Erkrankung ist ein sehr langsam fortschreitender Untergang von Nervenzellen und Nervenzellkontakten. Er betrifft vor allem jene Abschnitte des Gehirns, die für Gedächtnis, Denkvermögen, Sprache und Orientierungsfähigkeit wichtig sind. Der Prozess beginnt viele Jahre vor dem Auftreten der ersten klinischen Krankheitssymptome. Bei der Entstehung der Erkrankung wirken mehrere Einflüsse zusammen. Der wichtigste Risikofaktor ist das Alter.

Die Erkrankung führt zum Verlust des Krankheitsgefühls, Nichterkennen der Angehörigen, Leben in der Vergangenheit, Unruhe, Aggressivität, Schluckbeschwerden, wahnhafte Überzeugungen, Sinnestäuschungen, Verkennungen und Inkontinenz.

Die Erkrankten sind zunehmend auf Hilfe in allen Bereichen des täglichen Lebens angewiesen und stellen daher sehr hohe Anforderungen an die Betreuung.