Schirmherrschaft

Schirmherrin der Alzheimer Gesellschaft Hannover e.V. ist  Bettina Tietjen.

Frau Tietjen ist auch Kuratiorumsmitglied der Deutschen Alzheimer Stiftung, Berlin.

Die bekannte NDR-Moderatorin Bettina Tietjen setzt sich in ihren Sendungen immer wieder für das Thema Demenz ein. Durch die Begleitung ihres an einer Demenz erkrankten Vaters ist sie mit der Erkrankung bestens vertraut. Die Erkrankten und besonders die Angehörigen benötigen unsere Unterstützung. Wir freuen uns sehr, dass Frau Tietjen das Ehrenamt übernommen hat und unsere Arbeit unterstützt.

© NDR/Hendrik Lüders

Der NDR hat die bei der Benefizaktion „Hand in Hand“ in Norddeutschland 2018 für die Alzheimer Gesellschaften im Norden gesammelten Spenden zur Verfügung gestellt. Wir konnten viele Projekte und Aktionen umsetzen und unterstützen.

Gesprächskreis für Betroffene

Coronavirus: Fragen Sie bei Interesse in unserer Geschäftsstelle nach Teilnahmemöglichkeiten für Ihre Angehörigen.

Gruppe für Erkrankte im frühen Stadium

Wir möchten mit diesem Angebot Betroffene unterstützen, die trotz der Erkrankung ihr Leben noch weitgehend selbstständig organisieren können. Unser Ziel ist es, ihnen den Umgang mit ihrer Erkrankung zu erleichtern.

In der Gruppe sollen Informationen und Erfahrungen, aber auch Sorgen ausgetauscht werden. Anhand von Erlebnissen oder Schwierigkeiten können gemeinsam Strategien für den Alltag besprochen werden, eigene Ressourcen erkannt und gefördert werden. Gedächtnisübungen zur geistigen Aktivierung sowie gemeinsame Unternehmungen zur Stärkung sozialer Kontakte sollen die Selbsthilfekräfte unterstützen.

Die Gruppe wird von einer Fachkraft und einer Helferin begleitet.

Ziele der Gruppe sind:

    • Eine weitgehend selbstständige Lebensführung
    • Erhaltung vorhandener Fähigkeiten
    • Selbsthilfe durch Informationsaustausch
    • Entlastung durch Erfahrungsaustausch mit weiteren Betroffenen
    • Emotionale Unterstützung
    • Gemeinsame Suche nach Lösungsmöglichkeiten bei Schwierigkeiten
    • Eigenständige Zukunftsplanung

Auf Wunsch der Teilnehmerinnen werden Übungen zum Gedächtnistraining angeboten.

Die Treffen finden statt:

Alzheimer Gesellschaft Hannover e.V. – Beratungsstelle
Osterstraße 27, 30159 Hannover

Termin:
Montags von 14.00 – 15.30 Uhr (14-tägig)

Kosten:
10 Euro pro Treffen (incl. Getränke und Gebäck)

Diese Gruppe ist ein nach Landesrecht Niedersachsen anerkanntes niedrigschwelliges Betreuungsangebot nach § 45c SGB XI, d. h., die Kosten können bei einer vorhandenen Einstufung in eine Pflegestufe in der Pflegeversicherung nach dem Pflegeleistungsergänzungsgesetz mit der Pflegekasse abgerechnet werden. Auch bei einer Einstufung in die Pflegestufe 0, aber mit der Feststellung eines erheblichen Beaufsichtigungs- und Betreuungsbedarfes durch den MDK, kann das Angebot genutzt und mit der Pflegekasse abgerechnet werden.

Für an Demenz Erkrankte im fortgeschritteneren Stadium bieten wir am Montag ein Treffen in vertrauter Kleingruppe von 11.00 – 12.30 Uhr an. Die Treffen finden alle 14 Tage statt.

Nähere Auskünfte erhalten Sie unter:
0511 / 215 74 65   oder   0511 / 726 15 05.

Wegen der Corona-Pandemie ist es z. Zt. schwierig, das Gruppenangebot in der gewohnten Form durchzuführen. Bei Interesse fragen Sie bitte in unserer Geschäftsstelle an. Vielen Dank.

Demenz

Demenz

Als „Demenz“ bezeichnet man in der Medizin einen anhaltenden oder fortschreitenden Zustand herabgesetzter Fähigkeiten im Bereich des Gehirns. Verschiedene Demenzformen können behandelt werden.

Alzheimer-Krankheit

Rund 70 % der Demenzerkrankten leiden an der Alzheimer-Krankheit. Die Erkrankung ist ein sehr langsam fortschreitender Untergang von Nervenzellen und Nervenzellkontakten. Er betrifft vor allem jene Abschnitte des Gehirns, die für Gedächtnis, Denkvermögen, Sprache und Orientierungsfähigkeit wichtig sind. Der Prozess beginnt viele Jahre vor dem Auftreten der ersten klinischen Krankheitssymptome. Bei der Entstehung der Erkrankung wirken mehrere Einflüsse zusammen. Der wichtigste Risikofaktor ist das Alter.

Die Erkrankung führt zum Verlust des Krankheitsgefühls, Nichterkennen der Angehörigen, Leben in der Vergangenheit, Unruhe, Aggressivität, Schluckbeschwerden, wahnhafte Überzeugungen, Sinnestäuschungen, Verkennungen und Inkontinenz.

Die Erkrankten sind zunehmend auf Hilfe in allen Bereichen des täglichen Lebens angewiesen und stellen daher sehr hohe Anforderungen an die Betreuung.