Schirmherrschaft

NORDDEUTSCHER RUNDFUNK
Bettina Tietjen –  Moderatorin
© NDR/Morris Mac Matzen/mmacm.com, pressefoto@ndr.

                        Schirmherrin der Alzheimer Gesellschaft Hannover e.V. ist Bettina Tietjen.

Die bekannte NDR-Moderatorin Bettina Tietjen setzt sich in ihren Sendungen immer wieder für das Thema Demenz ein. Durch die Begleitung ihres an einer Demenz erkrankten Vaters ist sie mit der Erkrankung bestens vertraut. Die Erkrankten und besonders die Angehörigen benötigen unsere Unterstützung.

Wir freuen uns sehr, dass Frau Tietjen das Ehrenamt übernommen hat.

Der Text ist leider nicht so gut lesbar, bitte öffnen Sie den unten aufgeführten Link.

Demenz braucht starke Partner.  

10 Regeln zur Krankheit

Demenzkranke benötigen sehr viel Aufmerksamkeit und Hilfe, mit den 10 Regeln möchten wir Ihnen eine Unterstützung geben.

Regeln für das Leben mit alzheimerkranken Menschen

  1. Informieren Sie sich gründlich über die Krankheit
  2. Nehmen Sie den Menschen mit seiner Erkrankung so an, wie er ist.
  3. Versuchen Sie, die Gewohnheiten des Erkrankten beizubehalten.
  4. Lenken Sie Ihren Blick auf die noch vorhandenen Fähigkeiten.
  5. Ein überschaubarer und gleichbleibender Tagesablauf gibt dem Erkrankten ein Gefühl der Sicherheit.
  6. Nehmen Sie dem Erkrankten nicht alle Aufgaben ab.
  7. Versuchen Sie, durch langsames Sprechen und durch kurze Sätze mit nur einer Mitteilung Ihre Sprechweise zu vereinfachen.
  8. Reagieren Sie mit Ruhe und Gelassenheit auf Unruhezustände und Gereiztheit und versuchen Sie, den erkrankten Menschen abzulenken.
  9. Liebevolle Zuwendung, Zärtlichkeit und Körperkontakt werden für die Beziehung zu dem Erkrankten immer wichtiger.
  10. Vergessen Sie nicht sich selbst!

Gesprächskreis für Betroffene

Gruppe für Erkrankte im frühen Stadium

 

Wir möchten mit diesem Angebot Betroffene unterstützen, die trotz der Erkrankung ihr Leben noch weitgehend selbstständig organisieren können. Unser Ziel ist es, ihnen den Umgang mit ihrer Erkrankung zu erleichtern.

In der Gruppe sollen Informationen und Erfahrungen, aber auch Sorgen ausgetauscht werden. Anhand von Erlebnissen oder Schwierigkeiten können gemeinsam Strategien für den Alltag besprochen werden, eigene Ressourcen erkannt und gefördert werden. Gedächtnisübungen zur geistigen Aktivierung sowie gemeinsame Unternehmungen zur Stärkung sozialer Kontakte sollen die Selbsthilfekräfte unterstützen.

Die Gruppe wird von einer Fachkraft und einer Helferin begleitet.

Ziele der Gruppe sind:

  • Eine weitgehend selbstständige Lebensführung
  • Erhaltung vorhandener Fähigkeiten
  • Selbsthilfe durch Informationsaustausch
  • Entlastung durch Erfahrungsaustausch mit weiteren Betroffenen
  • Emotionale Unterstützung
  • Gemeinsame Suche nach Lösungsmöglichkeiten bei Schwierigkeiten
  • Eigenständige Zukunftsplanung

Die Treffen finden statt:

Alzheimer Gesellschaft Hannover e.V. – Beratungsstelle
Osterstraße 27, 30159 Hannover

Termin:
Montags von 10.30 – 12.30 Uhr (14-tägig)

Kosten:
10 Euro pro Treffen (incl. Getränke und Gebäck)

Diese Gruppe ist ein nach Landesrecht Niedersachsen anerkanntes niedrigschwelliges Betreuungsangebot nach § 45c SGB XI, d. h., die Kosten können bei einer vorhandenen Einstufung in eine Pflegestufe in der Pflegeversicherung nach dem Pflegeleistungsergänzungsgesetz mit der Pflegekasse abgerechnet werden. Auch bei einer Einstufung in die Pflegestufe 0, aber mit der Feststellung eines erheblichen Beaufsichtigungs- und Betreuungsbedarfes durch den MDK, kann das Angebot genutzt und mit der Pflegekasse abgerechnet werden.

Nähere Auskünfte erhalten Sie unter:
0511 / 215 74 65   oder   0511 / 726 15 05.

Gesprächskreise für pflegende Angehörige

 

Bei der Versorgung und Betreuung von demenzerkrankten Menschen kommen pflegende Angehörige oft an die Grenzen ihrer Belastbarkeit. Wir möchten Sie bei dieser täglichen Herausforderung unterstützen und bieten Ihnen betreute Angehörigengruppen an, in denen Sie sich informieren und mit anderen Betroffenen austauschen können. Hier können Sie sich entlasten, und Sie erfahren Verständnis für schwierige Situationen und Unterstützung bei Problemen.

Unser Ziel ist es, Ihnen die Pflege und Betreuung von Erkrankten zu erleichtern.

Alzheimer Gesellschaft Hannover e.V.
Osterstr. 27, 30159 Hannover

Tel: 0511 – 2 15 74 65
Fax: 0511 – 2 15 74 76

 

Für Söhne und Töchter:

Montags von 18.00 – 20.00 Uhr

Donnerstags von 19.00 – 21.00 Uhr (z. Zt. Töchter und Ehepartnerinnen)

(jeweils 1 x Monat)

Für Ehepartner:

Dienstags von 14.30 – 16.30 Uhr

Mittwochs von 10.00 – 12.00 Uhr

Mittwochs von 15.30 – 17.30 Uhr

(jeweils 1 x Monat)

r Angehörige von an frontotemporaler Demenz erkrankten Personen:

4. Mittwoch im Monat von 18.00 – 20.00 Uhr, bei Interesse bitte

in der Beratungsstelle nachfragen.

 

Kontaktaufnahme für alle Gruppenangebote über das Büro (s. oben) ist erforderlich.

 

Treffen ausserhalb der Beratungsstelle:

Burgdorf:

Seniorenheim „Celler Tor“
Vor dem Celler Tor 15, 31303 Burgdorf

Donnerstags von 19.00 – 21.00 Uhr  (1 x Monat)


Garbsen:

CSH-Seniorencentrum
Wilhelm-Maxen-Haus
Talkamp 21, 30823 Garbsen

Donnerstags von 16.00 – 18.00 Uhr  (1 x Monat)

 

Neustadt:

DRK (Gruppenraum)
Lindenstr. 56, 31535 Neustadt

jeden 1. Dienstag von 17.00 – ca. 19.00 Uhr

 

Kontaktaufnahme über die Beratungsstelle (siehe oben) ist erforderlich!

Demenz

Demenz

Als „Demenz“ bezeichnet man in der Medizin einen anhaltenden oder fortschreitenden Zustand herabgesetzter Fähigkeiten im Bereich des Gehirns. Verschiedene Demenzformen können behandelt werden.

Alzheimer-Krankheit

Rund 70 % der Demenzerkrankten leiden an der Alzheimer-Krankheit. Die Erkrankung ist ein sehr langsam fortschreitender Untergang von Nervenzellen und Nervenzellkontakten. Er betrifft vor allem jene Abschnitte des Gehirns, die für Gedächtnis, Denkvermögen, Sprache und Orientierungsfähigkeit wichtig sind. Der Prozess beginnt viele Jahre vor dem Auftreten der ersten klinischen Krankheitssymptome. Bei der Entstehung der Erkrankung wirken mehrere Einflüsse zusammen. Der wichtigste Risikofaktor ist das Alter.

Die Erkrankung führt zum Verlust des Krankheitsgefühls, Nichterkennen der Angehörigen, Leben in der Vergangenheit, Unruhe, Aggressivität, Schluckbeschwerden, wahnhafte Überzeugungen, Sinnestäuschungen, Verkennungen und Inkontinenz.

Die Erkrankten sind zunehmend auf Hilfe in allen Bereichen des täglichen Lebens angewiesen und stellen daher sehr hohe Anforderungen an die Betreuung.