Farbenfroh

Farbenfroh

Für Betroffene und ihre Angehörigen

 

Ziele:

  • Gemeinsam Neues erleben, als neue Möglichkeit der Begegnung mit Angehörigen
  • Eigene Kreativität und Ausdrucksmöglichkeiten erleben ohne Leistungsdruck
  • Soziale Teilhabemöglichkeiten eröffnen

Warum ?

  • Beim Gestalten mit künstlerischen Materialien treten kognitive Defizite in den Hintergrund
  • Die Freude am Tun und der Ausdruck von Emotionen
  • geben Auftrieb
  • Künstlerisches Gestalten ist erlebnisorientiert
  • Eigener Ausdruck und Kommunikation werden erleichtert, auch wenn die Worte fehlen
  • Wertschätzung erfahren in der Kleingruppe

Weiterlesen

Informationsmaterial

Informationsmaterial zum Download für Sie bereitgestellt:

medien_icon_pdf Demenz – Aufnahme ins Krankenhaus 545kb
Informationsbogen über einen Patienten mit einer Demenz für die Aufnahme in das Krankenhaus.

Wird ein Demenzkranker in ein Krankenhaus eingeliefert, steht das Klinikpersonal oft vor schwierigen Situationen. Die Krankenpflleger und -pflegerinnen können sich nicht 24 Stunden nur um den Demenzkranken kümmern, die Kranken benötigen aber sehr viel Unterstützung. Deshalb hat die Deutsche Alzheimer Gesellschaft e.V., Berlin, einen Informationsbogen entwickelt, der zu den Unterlagen des Erkrankten gehören sollte und so dem Klinikpersonal wichtige Hilfsangebote liefert.

In eigener Sache:

medien_icon_pdf Mitgliedsantrag

Helferkreis

Der Helferkreis basiert auf dem Grundsatz von Freiwilligkeit. Die Helferinnen/Helfer sind Mitglieder der Alzheimer Gesellschaft Hannover e.V. Sie üben ihre Tätigkeit zur Entlastung der Angehörigen im Sinne der Satzung der Alzheimer Gesellschaft Hannover e.V. aus.

Die Helferinnen/Helfer wollen dazu beitragen, dass sowohl pflegende Angehörige von demenziell erkrankten Menschen ihre Würde behalten und ein – soweit wie möglich – normales Leben führen können.

 

Aufgaben der freiwilligen Helferinnen/Helfer

Die Helferinnen/Helfer stellen sich für die stundenweise Entlastung pflegender Angehöriger im häuslichen Umfeld zur Verfügung. Sie üben Solidarität mit den Erkrankten, sie haben Achtung vor dem Anders-Sein und nehmen die vorhandenen Ressourcen der Kranken wahr. Sie leisten keine Pflege, sondern führen ausschließlich Betreuungsangebote mit den Erkrankten durch, z. B. Spaziergänge, Vorlesen und Spiele.

Wenn Sie

  • einen demenzkranken Angehörigen in der häuslichen Gemeinschaft pflegen und betreuen und dabei die Hilfe einer Helferin oder eines Helfers in Anspruch nehmen wollen oder
  • sich vorstellen können, selbst als Helferin/ Helfer zur stundenweise Entlastung pflegender Angehöriger zur Verfügung zu stehen

sprechen Sie uns bitte an!

Der Helferkreis ist ein nach dem Landesrecht Niedersachsen anerkanntes niedrigschwelliges Betreuungsangebot nach § 45c SGB XI, d. h. die Kosten in Höhe von 7,50 €/Std. können bei einer vorhandenen Einstufung in eine Pflegestufe der Pflegeversicherung, mit der Feststellung eines erheblichen Beaufsichtigungs- und Betreuungsbedarfes durch den Medizinischen Dienst der Krankenkassen, nach dem Pflegeleistungsergänzungsgesetz mit der Pflegekasse abgerechnet werden. Auch bei Einstufung in die Pflegestufe 0 können Sie das Angebot nutzen. Die Feststellung eines erheblichen Beaufsichtigungs- und Betreuungsbedarfs durch den MDK muss erfolgen.

Auch wenn eine Pflegeeinstufung bisher abgelehnt wurde, kann erneut ein Antrag auf gesonderte Leistung nach § 45B SGB XI (bei erheblichem allgemeinen Betreuungsaufwand) gestellt werden.

 

Zur Mitarbeit im Helferkreis wenden wir uns an:

  • ehemals pflegende Angehörige, die ihre erworbene Kompetenz in Pflege und Betreuung demenzkranker Menschen weitergeben  möchten,
  • interessierte Personen, die nach einer sie erfüllenden sozialen Aufgabe suchen,
  • Menschen, die sich nach Ausscheiden aus dem Berufsleben sinnvoll in zwischenmenschlichen Begegnungen engagieren wollen.

Wir unterstützen Sie durch

  • Schulung für den Umgang mit demenzkranken Menschen
  • Begleitung bei den Einsätzen durch regelmäßige Praxisberatung

Informationen zur Demenz-Erkrankung

 

Der nächste Vortrag findet statt am:

Dienstag, 07.11.2017 von 17.00 – ca. 18.30 Uhr

 

Was ist eine Demenz und welche Formen gibt es? Was bedeutet es für die Erkrankten und besonders für ihre Angehörigen, wenn die Diagnose „Demenz“ gestellt wird?

In dem Vortrag erhalten Sie Informationen über Verlauf und Erscheinungsformen von Demenz, besonders der vom Alzheimer Typ.

Wir geben Ihnen Tipps und Hinweise zum Umgang mit den Erkrankten.

Ort: Alzheimer Gesellschaft Hannover e.V. Osterstraße 27, 30159 Hannover

Referentin: Hildegard Kopp

Anmeldung erbeten: Tel. 0511 726 15 05 oder 0511 217 74 65

Sie erhalten Informationsmaterial, Kosten entstehen für Sie nicht.

 

Gesprächskreis für Betroffene

Gruppe für Erkrankte im frühen Stadium

 

Wir möchten mit diesem Angebot Betroffene unterstützen, die trotz der Erkrankung ihr Leben noch weitgehend selbstständig organisieren können. Unser Ziel ist es, ihnen den Umgang mit ihrer Erkrankung zu erleichtern.

In der Gruppe sollen Informationen und Erfahrungen, aber auch Sorgen ausgetauscht werden. Anhand von Erlebnissen oder Schwierigkeiten können gemeinsam Strategien für den Alltag besprochen werden, eigene Ressourcen erkannt und gefördert werden. Gedächtnisübungen zur geistigen Aktivierung sowie gemeinsame Unternehmungen zur Stärkung sozialer Kontakte sollen die Selbsthilfekräfte unterstützen.

Die Gruppe wird von einer Fachkraft und einer Helferin begleitet.

Ziele der Gruppe sind:

  • Eine weitgehend selbstständige Lebensführung
  • Erhaltung vorhandener Fähigkeiten
  • Selbsthilfe durch Informationsaustausch
  • Entlastung durch Erfahrungsaustausch mit weiteren Betroffenen
  • Emotionale Unterstützung
  • Gemeinsame Suche nach Lösungsmöglichkeiten bei Schwierigkeiten
  • Eigenständige Zukunftsplanung

Die Treffen finden statt:

Alzheimer Gesellschaft Hannover e.V. – Beratungsstelle
Osterstraße 27, 30159 Hannover

Termin:
Montags von 10.30 – 12.30 Uhr (14-tägig)

Kosten:
10 Euro pro Treffen (incl. Getränke und Gebäck)

Diese Gruppe ist ein nach Landesrecht Niedersachsen anerkanntes niedrigschwelliges Betreuungsangebot nach § 45c SGB XI, d. h., die Kosten können bei einer vorhandenen Einstufung in eine Pflegestufe in der Pflegeversicherung nach dem Pflegeleistungsergänzungsgesetz mit der Pflegekasse abgerechnet werden. Auch bei einer Einstufung in die Pflegestufe 0, aber mit der Feststellung eines erheblichen Beaufsichtigungs- und Betreuungsbedarfes durch den MDK, kann das Angebot genutzt und mit der Pflegekasse abgerechnet werden.

Nähere Auskünfte erhalten Sie unter:
0511 / 215 74 65   oder   0511 / 726 15 05.