Informationsmaterial

Informationsmaterial zum Download für Sie bereitgestellt:

Handout des Vortrages, Angehörige im Kontakt mit der Trauer von Menschen mit Demenz

Gehalten während der Fachtagung: „Merkt ihr, dass ich traurig bin?“
Eine Annäherung an das Erleben demenziell
veränderter Menschen. 1. Nov. 2019 von
Dr.in Carmen Birkholz, Essen

 Demenz – Aufnahme ins Krankenhaus 545kb
Informationsbogen über einen Patienten mit einer Demenz für die Aufnahme in das Krankenhaus.

Wird ein Demenzkranker in ein Krankenhaus eingeliefert, steht das Klinikpersonal oft vor schwierigen Situationen. Die Krankenpflleger und -pflegerinnen können sich nicht 24 Stunden nur um den Demenzkranken kümmern, die Kranken benötigen aber sehr viel Unterstützung. Deshalb hat die Deutsche Alzheimer Gesellschaft e.V., Berlin, einen Informationsbogen entwickelt, der zu den Unterlagen des Erkrankten gehören sollte und so dem Klinikpersonal wichtige Hilfsangebote liefert.

In eigener Sache:

medien_icon_pdf

 Mitgliedsantrag

Helferkreis

Die Einsätze des Helferkreises werden von der Geschäftsstelle koordiert. Informationen erhalten Sie dort während der Geschäftszeiten. Wenn Sie den Einsatz einer Helferin / eines Helfers für Ihre Angehörigen benötigen, melden Sie sich bitte.

Da die Geschäftsstelle nicht täglich besetzt ist, können Sie mit uns per Telefon oder über Mails Kontakt aufnehmen.

Zur Zeit ist eine Unterstützung in häuslicher Einzelbetreuung möglich. Einzelheiten erfahren Sie über unsere Geschäftsstelle.


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Der Helferkreis basiert auf dem Grundsatz von Freiwilligkeit. Die Helferinnen/Helfer sind Mitglieder der Alzheimer Gesellschaft Hannover e.V. Sie üben ihre Tätigkeit zur Entlastung der Angehörigen im Sinne der Satzung der Alzheimer Gesellschaft Hannover e.V. aus.

Die Helferinnen/Helfer wollen dazu beitragen, dass pflegende Angehörige von demenziell erkrankten Menschen entlastet werden und die Erkrankten ihre Würde behalten und ein – soweit wie möglich – normales Leben führen können.

Aufgaben der freiwilligen Helferinnen/Helfer:

Die Helferinnen/Helfer stellen sich für die stundenweise Entlastung pflegender Angehöriger im häuslichen Umfeld zur Verfügung. Sie üben Solidarität mit den Erkrankten, sie haben Achtung vor dem Anders-Sein und nehmen die vorhandenen Ressourcen der Kranken wahr. Sie leisten keine Pflege, sondern führen ausschließlich Betreuungsangebote mit den Erkrankten durch, z. B. Spaziergänge, Vorlesen und Spiele.

Wenn Sie

  • einen demenzkranken Angehörigen in der häuslichen Gemeinschaft pflegen und betreuen und dabei die Hilfe einer Helferin oder eines Helfers in Anspruch nehmen wollen oder
  • sich vorstellen können, selbst als Helferin/ Helfer zur stundenweise Entlastung pflegender Angehöriger zur Verfügung zu stehen

sprechen Sie uns bitte an!

Der Helferkreis ist ein nach dem Landesrecht Niedersachen anerkanntes niedrigschwelliges Betreuungs- bzw. Entlastungsangebot nach § 45b SGB XI. Die Kosten für die Inanspruchnahme betragen 9,00 €/Std. und können bei vorhandener Einstufung in einen Pflegegrad (mindestens Pflegegrad 1 nach dem Pflegestärkungsgesetz) bei der Pflegeversicherung im Rahmen der „Entlastungsleistungen“ in Rechnung gestellt werden. Maximal stehen hierfür 125 € zur Verfügung.

Zur Mitarbeit im Helferkreis wenden wir uns an:

  • ehemals pflegende Angehörige, die ihre erworbene Kompetenz in Pflege und Betreuung demenzkranker Menschen weitergeben  möchten,
  • interessierte Personen, die nach einer sie erfüllenden sozialen Aufgabe suchen,
  • Menschen, die sich nach Ausscheiden aus dem Berufsleben sinnvoll in zwischenmenschlichen Begegnungen engagieren wollen.

Wir unterstützen Sie durch

  • Schulung für den Umgang mit demenzkranken Menschen
  • Begleitung bei den Einsätzen durch regelmäßige Praxisberatung

Gesprächskreise für pflegende Angehörige

Bei der Versorgung und Betreuung von Menschen mit Demenz kommen pflegende Angehörige oft an die Grenzen ihrer Belastbarkeit. Wir möchten Sie bei dieser täglichen Herausforderung unterstützen und bieten Ihnen betreute Angehörigengruppen an, in denen Sie sich informieren und mit anderen Betroffenen austauschen können. Hier können Sie sich entlasten und Sie erfahren Verständnis für schwierige Situationen und Unterstützung bei Problemen.

Unser Ziel ist es, Ihnen die Pflege und Betreuung von Menschen mit Demenz zu erleichtern. Für den ersten Besuch bitten wir bei allen Gruppen um vorherige Anmeldung:

Alzheimer Gesellschaft Hannover e.V.
Osterstr. 27, 30159 Hannover

Tel: 0511 – 2 15 74 65
Fax: 0511 – 2 15 74 76

Für Söhne und Töchter

3.Montag im Monat von 18.00 – 20.00 Uhr

Für Partner*innen

1.Dienstag im Monat, 15.00 – 17.00 Uhr

1.Mittwoch im Monat 10.00 – 12.00 Uhr

montags, 14tägig 14.30 – 16.00 Uhr

r Angehörige von Menschen mit frontotemporaler Demenz

4.Mittwoch im Monat von 18.30 – 19.30 Uhr – Treffen finden z. Zt. online statt.

Treffen ausserhalb der Beratungsstelle:

Burgdorf:  

Pflegestützpunkt Burgdorfer Land
Hannoversche Neustadt 53, 31303 Burgdorf

4.Donnerstag im Monat, 19.00 – 21.00 Uhr 

Neustadt: 

Seniorenresidenz Am Leinebogen,

Hannoversche Str. 3, 31535 Neustadt a. Rbge.

1.Dienstag im Monat, 17.30 – 19.00 Uhr

Wunstorf:

Pflegestützpunkt Wunstorf Unteres Leinetal

Am Stadtgraben 28A, 31515 Wunstorf

4.Dienstag im Monat, 17.00 – 19.00 Uhr

 

Beratung

Persönliche Beratung ist möglich, bitte melden Sie sich telefonisch oder mit einer Mail an und benutzen Sie bei Ihrem Besuch eine Mund-Nasen-Bedeckung und achten Sie auf den 1,50 m Abstand. Dieses Verhalten schützt uns und unsere Besucher. Vielen Dank.

 

Informationstelefon: Gerne beantworten wir Ihre Fragen in unserer Telefonberatung. Oft hilft schon ein Gespräch, diese Möglichkeit können Sie gerne nutzen. Wir freuen uns auf Ihren Anruf.

Montag bis Freitag von 9.00 Uhr bis 17.00 Uhr
Tel. 0511 – 726 15 05

Persönliche Beratung:
Büro: Osterstraße 27, 30159 Hannover – 4. OG., Fahrstuhl, barrierefrei

Tel.  0511 – 215 74 65
Fax.  0511 – 215 74 76

Sprechzeiten:
Di.    10:00 Uhr – 12:00 Uhr
Do.   16:00 Uhr – 19:00 Uhr   sowie nach persönlicher Vereinbarung

e-mail:  u.moes@alzheimergesellschaft-hannover.de  oder

kontakt@alzheimergesellschaft-hannover.de

 

Beraterinnen:   

Ulrike Moes, Dipl.-Sozialpädagogin

Alexandra Huth, Dipl.-Sozialpädagogin

Maike Hartmann, Demenzberaterin

Unser Büro ist offen für alle Rat- und Hilfesuchenden, die einen Menschen mit Demenz begleiten oder selbst betroffen sind. Wir geben Informationen zu demenziellen Erkrankungen, Anregungen für einen hilfreichen Umgang mit dem Betroffenen, beantworten Fragen zur Pflegeversicherung und Vorsorgemöglichkeiten.

Ergänzend dazu bieten wir eigene Unterstützungsangebote – Angehörigengruppen, Betreuungsgruppen, Helferkreis – und wollen Hilfestellung geben bei der Suche nach weiteren ambulanten / teilstationären Entlastungsmöglichkeiten oder einer geeigneten stationären Pflegeeinrichtung in Hannover und in der Region Hannover.